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Pferderecht



Das Pferderecht befasst sich mit Rechten und Pflichten rund um das Pferd. 

Beginnend im Einzelnen mit dem Kauf des Tieres und die üblicherweise damit verbundene Durchführung einer Ankaufsuntersuchung. Gern unterstütze ich Sie bei der Anfertigung von Kaufverträgen oder berate Sie, bei Mängeln, die sich erst nach Abschluß des Kaufvertrages zeigen. 

Des Weiteren umfaßt das Rechtsgebiet den Umgang mit Schäden, die durch ein Pferd entstanden sind und für die der Pferdehalter unter Umständen einzustehen hat. Die Haftung des Tierhalters und die des Tieraufsehers sind in den §§ 833, 834 BGB geregelt. Wird durch ein Tier, so der Wortlaut des § 833 BGB, ein Mensch getötet oder verletzt oder eine Sache beschädigt, so muss derjenige, der das Tier hält, dem Verletzten den Schaden ersetzen. Sollte die Haltung des Pferdes jedoch berufsbedingt erfolgen, etwa bei des Schulpferden eines Reitvereins, können dem Tierhalter gegenüber nur dann Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, wenn es zum Schadensfall gekommen ist, weil dieser seine Sorgfaltspflichten verletzt hat. Zu diesen berufsbedingt gehaltenen Pferden gehören neben den Schulpferden auch z. B.: Trab- und Galopprennpferde 

§ 834 BGB normiert die Pflichten des Tieraufsehers. Hiernach ist derjenige, der durch einen Vertrag die Aufsicht für ein Tier übernimmt für den Schaden verantwortlich, den das Tier anrichtet. Auch hier ist eine Haftung dann ausgeschlossen, wenn der Aufseher seinen Sorgfaltspflichten nachgekommen ist. 

Eine weitere Kategorie bilden dann eventuelle Schadensersatzansprüche gegen Tierärzte und Hufschmiede. Für den Fall, daß es zu einer falschen Diagnose bzw. einer falschen Behandlung gekommen sein sollte, können diesen gegenüber Regreßansprüche geltend gemacht werden.